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Themenabend 2018: «Zwischen Ausbildung, Ämtern und Prozess» - Junge Erwachsene im Irrgarten der Ausbildungsfinanzierung


Datum: Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18.30 bis 20.00 Uhr, anschliessend Apéro
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, 6005 Luzern
Kosten: CHF 40.00/Person

Detailprogramm

Qualifizierte Ausbildung für junge Leute ist wichtig, darüber sind sich in der Schweiz fast alle einig. Bei der Kostenübernahme hört die Einigkeit jedoch auf. Bezahlen die Eltern nicht genug, ist die Ausbildung zeitlich zu anspruchsvoll für einen Nebenjob, werden Stipendien gekürzt, bleiben letztlich der Prozess gegen die eigenen Eltern und endlose administrative Aufwände.

Die Frauenzentrale Luzern kennt die Hilflosigkeit der jungen Auszubildenden angesichts der Lücken in der Unterstützung. Unser Anliegen ist der Austausch zwischen Politik, Behörden und Fachstellen. Wir wollen mit einer Diskussion die heutigen Rahmenbedingungen und Abläufe sichtbar machen und die Informationsgrundlage für zukunftsgerichtete Entscheide schaffen.

Bitte melden Sie sich per E-Mail an: info[at]frauenzentraleluzern.ch
mit Angabe von Vorname, Name, Organisation und Adresse aller Angemeldeten.
Anmeldeschluss: 14. Oktober 2018.

Wir freuen uns, Sie an unserem Themenabend zu begrüssen.



Mitgliederversammlung 2018

Silvana Beeler Gehrer ist neue Präsidentin der Frauenzentrale Luzern (FZL). Die Mitgliederversammlung hat die Mediatorin SDM, dipl. Coach SCA und betriebl. Mentorin FA am 7. Juni 2018 zur Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Silvana Beeler, ist mit den Themen und Anliegen der Frauenzentrale Luzern aus 10 Jahren Vorstandsarbeit bereits bestens vertraut. Als frühere Kantonsrätin und amtierende VBL-Verwaltungsrätin kennt sie zudem die hiesigen Strukturen und ist in Stadt und Kanton Luzern sehr gut vernetzt. Sie übernimmt das Amt nach einem Jahr von Claudia Emmenegger Eberli, Kantonsrichterin, welche sich über acht Jahre im Vorstand der Frauenzentrale Luzern engagiert hat.

Zur Nachfolgerin im Vizepräsidium ernannt wurde Susanne Grossen Furrer, Gemeinderätin von Beromünster, welche dem Vorstand seit zwei Jahren angehört.

Neu in den Vorstand gewählt wurden von der Mitgliederversammlung zudem
Pia Zeder, Kantonsrichterin, sowie Viviana Meier-Freiberger, angehende Treuhänderin. Letztere ersetzt die zurückgetretene Dorothea Zünd-Bienz, Partnerin bei Pius Bienz Treuhand- und Revisions-AG, welche dem Vorstand der FZL während über acht Jahren angehörte. Zusammen mit den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Corinne Bachmann, dipl. Treuhandexpertin, Karin Sidler, Rechtsanwältin, Coach und Supervisorin, sowie Regina Hauenstein, Theologin und Kommunikationsfachfrau, verfügt die Frauenzentrale Luzern auch in der neuen Amtsperiode über einen Vorstand mit ausgewiesener Fachkompetenz.



Workshop für und von Frauen in der Politik

22. August 2018, 18 - 21 Uhr, Hochschule Luzern

Details



Bundesrätinnen-Kampagne

Die Frauenzentrale Luzern unterstützt die Kampagne von alliance f
Bundesrätinnen



9. Dezember 2017: Aktionstag gegen häusliche Gewalt

Die Box, Theaterplatz, Luzern 15 bis 22 Uhr.
Für alle Interessierten, kostenlos und ohne Anmeldung.
Erlebe, dass du stark bist.




16 Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen

Veranstaltungen in der Zentralschweiz
Die Kampagne "16 Days of Activism Against Gender Violence" wurde 1991 vom Women's Global Leadership Institute ins Leben gerufen. Die 16 Tage beginnen stets am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, Abschluss ist am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

In der Region Zentralschweiz beteiligen sich jedes Jahr verschiedene Organisationen an der 16 Tage Kampagne, um für das Thema Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren und gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder zu schützen.

Veranstaltungen Zentralschweiz



Buchempfehlung

Partnerschaftliche Rollenteilung - ein Erfolgsmodell
In diesen Tagen erscheint als Ergebnis einer über 20 Jahre dauernden Forschungsarbeit im hep-Verlag das Buch «Partnerschaftliche Rollenteilung – ein Erfolgsmodell». Es zeigt auf, dass Eltern, welche die Verantwortung für Gelderwerb, Kinderbetreuung und Hausarbeit konsequent teilen, mit ihrem Modell im Zeitverlauf mehrheitlich sehr zufrieden sind. Partnerschaftlich organisierte Familien scheinen im allgemeinen von einer hohen Lebensqualität zu profitieren. Auch die Kinder beurteilen die im Elternhaus gemachten Erfahrungen positiv. Die meisten möchten im Falle einer Familiengründung auch das egalitäre Modell praktizieren. Das Werk von Frau Dr. Margret Bürgisser ist in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag (info@hep-verlag.ch) erhältlich. Buchflyer.




Themenabend 2017: Kinderunterhalt im Praxistest

Wir stellen fest, dass seit Einführung des neuen Gesetzes bei verschiedenen Akteuren ein grosses Bedürfnis an Austausch zu den ersten Erfahrungen im Kindesunterhaltsrecht besteht.
Mit diesem Themenabend möchten wir Anregungen und fachliche Inputs zu aktuellen Fragestellungen geben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen eines Podiumsgespräches statt mit folgenden Gästen:
- lic. iur. Daniel Käslin, Rechtsanwalt Kanzlei Pilatushof
- lic. iur. Marco Kathriner, Fachmitarbeiter Recht KESB Luzern-Land
- lic. iur. Renate Kühnis-Korner, Leiterin Rechtsberatung Frauenzentrale Luzern
- Marcel Röllin, Sozialarbeiter SOBZ Willisau-Wiggertal
- Christian Spieler, Leiter Departement Soziales Gde. Emmen
- lic. iur. Christoph Zurmühle, Richter Bezirksgericht Hochdorf

Moderation: Flurina Valsecchi, Stv. Chefredaktorin/Leiterin Regionale Ressorts Luzerner Zeitung

Datum/Zeit: Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18.15 bis ca. 19.30 Uhr, anschl. Apéro
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3
Kosten: CHF 40.00/Person

Detailprogramm zum downloaden.

Bitte melden Sie sich per E-Mail an: info[at]frauenzentraleluzern.ch
mit Angabe von Vorname, Name, Betrieb, Adresse und Anzahl der teilnehmenden Personen. Anmeldeschluss: 15. Oktober 2017

Wir freuen uns, Sie an unserem Themenabend zu begrüssen.



Mitgliederversammlung 2017

Neues Modell fürs Präsidium
Die Frauenzentrale Luzern geht bei der Organisation des Vorstandes neue Wege. Da sich Edith Mertens Senn wegen der Übernahme der Co–Geschäftsführung ab August 2017 nicht mehr als Präsidentin zur Wiederwahl gestellt hat, hat der Vorstand den Mitgliedern vorgeschlagen, die präsidialen Aufgaben neu jeweils für ein Jahr einer Präsidentin und einer Vizepräsidentin zu übergeben. Dieses Modell ist für die Verantwortlichen der Frauenzentrale Luzern eine logische Konsequenz der Überlegungen auf der operativen Ebene. Diese Änderung inkl. der dazugehörenden Teilrevision der Statuten wurde einstimmig angenommen.

Wechsel im Präsidium
Claudia Emmenegger Eberli – im Vorstand seit 2010 – wurde einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Silvana Beeler Gehrer – im Vorstand seit 2008 – wurde einstimmig zur Vizepräsidentin gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig bestätigt.



Frauenzentrale Luzern neu mit Co-Geschäftsführung

Die Frauenzentrale Luzern (FZL) wird ab 1. August 2017 von einem Zweierteam geleitet. Der Vorstand der FZL hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, die heutige ad interim-Geschäftsführerin, Ursi Wildisen, und die noch bis Juni 2017 amtierende Präsidentin des Vorstandes, Edith Mertens Senn, ab Sommer als Co-Geschäftsführerinnen für das Beratungszentrum an der Töpferstrasse in Luzern einzusetzen.

Lesen Sie dazu die ganze Medienmitteilung (pdf)




Aktuelle Ferienangebote 2017

für Kinder und Jugendliche

Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive präsentiert Ihnen «Lichtblicke». Die neue Angebotsbroschüre umfasst Kinder- und Jugendlager, Sprachcamps und Betreuungslösungen für das ganze Kalenderjahr. Die Palette ist wie immer kunterbunt und enthält einen guten Mix aus Bewährtem und Neuem

Broschüre «Lichtblicke»



Themenabend 19. Oktober 2016: Kindesunterhalt

Was bedeutet das neue Unterhaltsrecht für Betroffene und die Beratungspraxis?

Gerne laden wir Interessierte ein, sich durch Prof. Dr. Regina E. Aebi-Müller, Dozentin an der rechtswissenschaftlichen Fakultät, Universität Luzern, über das neue Kindesunterhaltsrecht informieren zu lassen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 18.15 bis ca. 19.30 Uhr, anschliessend Apéro
Universität Luzern, Frohburgstrasse 3
Kosten: CHF 40.--/Person

Hier finden Sie den Flyer mit den Details.

Bitte melden Sie sich per E-Mail an: info[at]frauenzentraleluzern.ch
mit Angabe von Vorname, Name, Betrieb, Adresse und Anzahl der teilnehmenden Personen. Anmeldeschluss: 14. Oktober 2016

Wir freuen uns, Sie an unserem Themenabend zu begrüssen.



Mitgliederversammlung 2016

Neue Vorstandsmitglieder bei der Frauenzentrale Luzern
An der diesjährigen Mitgliederversammlung mussten wir drei langjährige Vorstandsfrauen verabschieden: Brigitte Kissel, Vizepräsidentin; Marianne Widmer, Leitung Personalkommission und Marlene Odermatt. Wir bedanken uns ganz herzlich für ihre engagierte Arbeit und ihr Mitdenken für die Anliegen der Frauen.

Gleichzeitig haben wir das Glück die drei vakanten Stellen mit neuen Frauen wiederbesetzen zu können. Die Versammlung hat gewählt:
Regina Hauenstein, Theologin und Kommunikationsfachfrau. Sie leitet die Stelle Öffentlichkeitsarbeit der Reformierten Kirche Kanton Luzern. Regina Hauenstein hat drei Kinder und lebt in Luzern.
Karin Sidler, Rechtsanwältin, Coach & Supervisorin bso. Sie ist Mitglied der GL des Coachingzentrum Olten, selbständig im Bereich Coaching und Persönlichkeitsentwicklung und lebt in Ebikon.
Susanne Grossen Furrer, Sozialarbeiterin und Gemeinderätin der CVP in Beromünster, Ressort Bildung. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Beromünster.



Film-Tipp

«Gleichstellen - eine Momentaufnahme»
Im Film von Romana Lanfranconi (Voltafilm GmbH) werden die Forschungsresultate aus der Dissertation „Geschlechtergleichstellung durch Wirtschaftsnutzendiskurs?“ von Dr. Lucia M. Lanfranconi für ein breites Publikum erlebbar gemacht.



16 Tage gegen Gewalt an Frauen vom 25.11. - 10.12

Aufdecken statt verstecken

Die Schweiz beteiligt sich dieses Jahr zum 8. Mal an der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Auch in der Region Zentralschweiz engagieren sich wiederum verschiedene Organisationen während der Kampagne, um für das Thema Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren und gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder zu schützen.

Mit dem internationalen Tanz gegen Gewalt an Frauen BRAKE THE CHAIN wird dieses Jahr mit Unterstützung verschiedener Vereine ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt.

Flyer mit allen Tanzorten und -daten

Machen auch Sie mit Ihrem Verein, Ihrer Tanzgruppe oder Ihren Freunden mit und informieren Sie sich hier genauer.



Erweiterung im Vorstand

An unserer Mitgliederversammlung vom 24. Juni 2015 wählten die Mitglieder neu Frau Corinne Bachmann, Luzern, in den Vorstand. Frau Bachmann ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und verstärkt den Vorstand - als angehende Treuhandexpertin - im Bereich Finanzen.



21 Jahre Tagesfamilien in der Stadt Luzern

Feiern Sie mit uns am Samstag, 22. August 2015, 9 - 16 Uhr, auf dem Schwanenplatz in Luzern!

Besuchen Sie uns am Stand und lassen Sie sich überraschen von einem bunten Programm für Gross und Klein mit dem beliebten Clown Gugu, Päcklifischen und roten Herzli-Ballonen.



Das Ringen um Unterhalt gefährdet die Ausbildung

Fachstelle Volljährigenunterhalt: Einziges Angebot in der Zentralschweiz wird definitiv

Die Volljährigkeit im Alter von 18 Jahren, die heutigen Familienstrukturen, sowie die Bildungssituation in der Schweiz führen dazu, dass junge Erwachsene lange Zeit über die Volljährigkeit hinaus auf finanzielle Unterstützung der Eltern angewiesen sind.
Viele Familien sind davon betroffen. In erhöhtem Ausmass wird die Situation bei getrennt bzw. geschieden lebenden Familien spürbar. Ist die Höhe der Unterhaltspflicht an die Kinder im Scheidungsurteil nicht über die Volljährigkeit hinaus geregelt und weigern sich die unterhaltspflichtigen Eltern einen ausreichenden Betrag zu bezahlen, dann müssen die jungen Erwachsenen ihre Rechte selbst wahrnehmen. Will heissen: Im äussersten Fall zwingt diese Situation sie zu einer Klage gegen die eigenen Eltern.

Mit der Fachstelle für Volljährigenunterhalt haben wir - einmalig in der Zentralschweiz - eine Anlaufstelle geschaffen, welche eine aussergerichtliche, einvernehmliche Lösung ermöglicht.

Nach der dreijährigen Pilotphase von 08.2012 - 07.2015 wird die Fachstelle Volljährigenunterhalt nun am 26. August 2015 in ein definitives Angebot überführt.

Lesen Sie dazu die ganze Medienmitteilung.

Lesen Sie dazu den Beitrag in der Neuen Luzerner Zeitung vom 18. August 2015.

Hören Sie den Beitrag im Regionaljournal Zentralschweiz vom 25. August 2015.

Hören Sie den Beitrag im Regional Diagonal SRF1 vom 29. August 2015.



Information zu den eidgenössischen Wahlen 2015

Unter folgenden Links finden Sie Information zu den eidgenössischen Wahlen 2015.

Website der Eidg. Kommission für Frauenfragen
http://www.ekf.admin.ch/aktuell/index.html?lang=de

Website „Frauen wählen!“ zu den Eidg. Wahlen vom 18. Oktober 2015 http://www.frauen-waehlen.ch/de/home/index.html

Wahlplattform des Bundes, der Kantone und Gemeinden, Frauen und Wahlen https://www.ch.ch/de/wahlen2015/



Kritische Zwischenbilanz der EKF zur Reform der Altersvorsorge 2020


Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat sich an ihrer Plenarsitzung vom 5. März 2015 ausführlich mit der Botschaft des Bundesrates zur Altersvorsorge 2020 vom 19. November 2014 auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang hat sich die EKF auch mit dem Faktenblatt „Altersvorsorge 2020. Was die Reform den Frauen bringt“ des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV vom Februar 2015 befasst.

Die gesamte Stellungnahme ist auf der EKF Website aufgeschaltet.



EKF-Vernehmlassungsstellungnahme: Änderung des Obligationenrechts (Aktienrecht)

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat zur Vernehmlassung «Änderung des Obligationenrechts (Aktienrecht)» eine Stellungnahme abgegeben. Diese Vernehmlassungsstellungnahme nimmt Bezug auf Art. 734e OR «Vertretung der Geschlechter im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung».

Die gesamte Stellungnahme ist auf der EKF Website aufgeschaltet.



Argumentarium zur Revision des Kindesunterhaltsrecht

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF legt ein Argumentarium zur Revision des Kindesunterhaltsrecht (13.101 ZGB. Kindesunterhalt) vor. Sie fordert, zentrale Punkte des Gesetzesentwurfs so zu verbessern, dass das Verfassungsgebot der Gleichstellung der Geschlechter sowie die Kinderrechte respektiert werden.

Die gesamte Stellungnahme ist auf der EKF Website aufgeschaltet.



Stellungnahme zur Reform der Altersvorsorge 2020

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat in einer Vorinformation die Vernehmlassungsstellungnahme zum Erläuternden Bericht des Bundesrates zur Reform der Altersvorsorge 2020 abgegeben.

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF unterstützt die gewählte Vorgehensweise, welche das Dreisäulensystem nicht in Frage stellt und einen Reformprozess auslöst, der die Altersvorsorge als Ganzes betrachtet. Auch mit den Zielen des Reformprozesses ist die EKF einverstanden.

Die EKF hält jedoch eine Stärkung der AHV für wirksamer und aus sozialpolitischen Gründen für sinnvoller als den Erhalt der Rentenhöhe in der zweiten Säule. Von Leistungsverbesserungen in der ersten Säule profitieren – im Gegensatz zur zweiten Säule – alle Frauen.

Die EKF lehnt es ab, dass die Finanzierung eines beträchtlichen Teiles der Reform einseitig auf Kosten von Frauen erfolgen soll, sei es direkt durch den Abbau von Leistungen in der AHV oder indirekt durch eine Umverteilung der Mittel in der zweiten Säule.

Mit Sorge stellt die EKF auch fest, dass bestimmte vom Bundesrat vorgeschlagene Massnahmen als besonders frauenfreundlich angepriesen werden, obwohl sie bei näherer Betrachtung für Frauen nur marginale Auswirkungen haben oder gar mit erklärten Zielen der Reform in Konflikt stehen.

Die gesamte Stellungnahme ist auf der EKF Website aufgeschaltet.



Ja zu Geschlechterquoten in der Wirtschaft

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF spricht sich für die gesetzliche Einführung von Geschlechterquoten in der Wirtschaft aus.

Das Ziel: Ein Frauenanteil von 40 Prozent in den Verwaltungsräten und von 33 Prozent in den Geschäftsleitungen.

Die Quote soll für börsennotierte und öffentliche Unternehmen sowie für Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden gelten. Dieses Ziel soll innerhalb von zehn Jahren, also bis spätestens 2024 erreicht werden. Die EKF fordert ein Gesetz mit griffigen Kontrollmechanismen und wirksamen Sanktionen, falls das Ziel nicht erreicht wird.

Die vollständige Stellungnahme der EKF zum downloaden



Frölein Da Capo und Schweizer Kinderhilfswerk Kovive

Dürfen wir Ihnen unsere neue Botschafterin vorstellen?
Als Einfrauorchester mit Petticoat und Loopgerät spielt sich Frölein Da Capo in immer mehr Herzen. Dass sie selber auch ein riesengrosses Herz hat, zeigt sich nicht zuletzt in ihrem neuen Engagement als Botschafterin für das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive.
Kovive setzt sich seit 61 Jahren für armutsbetroffnene Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein und verhilft ihnen zur dringend benötigten Erholung und sinnvoller Freizeitbeschäftigung (siehe nächster Abschnitt). Ab sofort machen sich Frölein Da Capo und Kovive gemeinsam stark für die Schwächsten unserer Gesellschaft.
"Und das fröit uns imfall gewaltig", wie Frölein Da Capo in ihrem ganz eigenen Jargon sagen würde;-)
Weitere Informationen



Auf nach Bern!

Samstag, 7. März 2015, Treffpunkt 13.30 Uhr Schützenmatte Bern mit Abschlusskundgebung auf dem Bundesplatz

In der Schweiz verdienen Frauen für die gleichwertige Arbeit immer noch 20 Prozent weniger als ihre Kollegen. Nicht der ganze Unterschied ist durch objektive Kriterien erklärbar: Jedes Jahr entgehen den Frauen einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen.

Es braucht Lohngleichheit jetzt, weil
  • sie in der Bundesverfassung und im Gleichstellungsgesetz steht
  • finanzielle Unabhängigkeit für Frauen entscheidend ist
  • sie die Erwerbsarbeit der Frauen stärkt
  • sie zu fairen Renten für die Frauen führt
  • sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert
  • weil sie ein Schritt hin zu einer fairen Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ist und somit zur Gleichstellung von Frauen und Männern beiträgt.
Wir fordern die rasche und konsequente Umsetzung der Lohngleichheit mit Kontrollen! http://7märz2015.ch.



16 Tage gegen Gewalt an Frauen - eine Internationale Kampagne

Bereits zum siebten Mal findet die Internationale Kampagne auch in der Schweiz statt. Zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember beteiligten sich in der Region Zentralschweiz verschiedene Organisationen an der 16 Tage Kampagne, um für das Thema zu sensibilisieren und gewaltbetroffene Frauen und Kinder zu schützen.

Die diesjährige Kampagne wird wiederum vom Bäcker-Confiseurmeister-Verband des Kantons Luzern unterstützt. So verpacken diverse Bäckereien im Kanton Luzern und in Zug während 16 Tagen ihre Verkäufe in spezielle Papiertüten.

Die TheaterFalle Basel gastiert mit ihrem Forumtheater E Gwalts-Überraschig in Luzern und Sursee. Daneben finden viele weitere Veranstaltungen statt.

Ticketreservation E Gwalts-Überraschig
Weitere Informationen zur Kampagne



Themenabend 2014: Kinder – ein Grund zum Heiraten?

Datum: Mittwoch, 22. Oktober 2014, 18.15 – 19.30 Uhr, Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern / Hörsaal5
Kosten: freiwilliger Unkostenbeitrag

Ob Ehepaar bzw. Konkubinat mit Kindern oder Patchworkfamilie mit oder ohne Trauschein: jede Familienform hat Vor- und Nachteile und es gilt, die unterschiedlichen Konsequenzen sorgfältig zu bedenken.

Doch was sind die Konsequenzen? Welche Familienform ist denn die Richtige? Wer darf bestimmen? Wie ist die Aufteilung der Familien- und Erwerbsarbeit zu gestalten? Welche finanziellen Auswirkungen ergeben sich daraus, nicht zuletzt auch im Hinblick auf eine mögliche Trennung? Und wie sind Themen wie Vorsorge oder Erbrecht zu regeln? Beruht der Entscheid auf Annahmen und dem Prinzip Hoffnung, dass es schon gut gehen wird? Oder entpuppt sich der Traum im Nachhinein als Alptraum?

In Zusammenarbeit mit der elbe, Fachstelle für Lebensfragen Luzern, beleuchten wir das Thema aus folgenden Perspektiven:
  • Was gilt es auf der Beziehungs-/Kommunikationsebene zu beachten?
  • Was gilt es rechtlich zu regeln? Was ist überhaupt möglich zu regeln?
  • Was bedeutet das für die Einteilung des Geldes?
An unserer Veranstaltung weisen wir auf die Unterschiede hin und geben Ihnen wertvolle Inputs aus der Praxis. Dabei lassen wir in einem Podiumsgespräch auch betroffene Frauen und Männer zu Wort kommen.

Primär wollen wir Eltern ansprechen, die Veranstaltung ist aber auch Fachpersonen zugänglich. Unser Anspruch ist es unsere Ratsuchenden und weitere Interessierte mit wertvollen und nützlichen Informationen zu bedienen.

Detailprogramm mit Anmeldetalon

Wir veranstalten jeden Herbst einen Themen-Abend zu einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema.



Mitgliederversammlung 2014

Datum: Donnerstag, 12. Juni 2014
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Hotel Alpha, Zähringerstrasse 24, Luzern

Zuerst findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Ab 20.00 Uhr präsentieren uns die Epiladies aus Luzern ein Bouquet mit frechen und witzigen Texten, gesungen zu bekannten Melodien – ein echter Genuss!

Anschliessend offerieren wir Ihnen feinste, selbstgemachte Häppchen und ein Glas Wein.



9. Februar 2014: NEIN zur Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache"

Die Frauenzentrale Luzern empfiehlt die Initiative abzulehnen. Insbesondere, weil diese den Zugang gerade für finanziell oder sozial benachteiligte Frauen zusätzlich erschweren würde. Frauen, die vor der schwierigen Entscheidung eines Schwangerschaftsabbruchs stehen, würden durch wirtschaftliche Überlegungen zusätzlich unter Druck gesetzt. Zudem wird das Recht der Frauen auf ihre Gesundheit angegriffen und das Solidaritätsprinzip der Grundversicherung wird untergraben.

Klar bei der Initiative ist, dass sie vordergründig Einsparungen im Gesundheitssystem verspricht, aber eigentlich nur die Errungenschaft der Fristenregelung zunichte machen will. Dies ist auch daraus ersichtlich, dass es bei der angeblichen Einsparung insgesamt um marginale Kosten geht.

Website des nationalen überparteilichen Komitees:
www.nein-angriff-fristenregelung.ch



Alle Frauenzentralen der Schweiz lehnen die "Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" ab!

Die Frauenzentralen der Schweiz sagen NEIN zu dieser Initiative und empfehlen die Ablehnung: Die Initiative bringt keine nennenswerten Einsparungen im Gesundheitswesen, das Solidaritätsprinzip der Grundversicherung wird untergraben, die Errungenschaften der Fristenregelung werden zunichte gemacht, damit wird auch das Selbstbestimmungsrecht der Frau verletzt und die Männer werden aus der finanziellen Mitverantwortung entlassen.

Lesen Sie hier die ganze Medienmitteilung



Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Bereits zum 6. Mal beteiligen wir uns – zusammen mit vielen anderen zentralschweizer Fachstellen und Organisationen – an der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" vom 25. November - 10. Dezember 2012.

Die diesjährige Kampagne wird vom Bäcker-Confiseurmeister-Verband des Kantons Luzern unterstützt. So verpacken über 60 Bäckerei-Filialen im Kanton Luzern und der Region Zug während 16 Tagen ihre Verkäufe in spezielle Papiertüten "Gewalt kommt bei uns nicht in die Tüte".

Zum Auftakt der Kampagne werden am frühen Morgen des 25. November 2013 auf den Bahnhöfen Luzern, Wolhusen, Sursee und Zug Brötchen in Kampagnentüten an PassantInnen verteilt.

Mehr Informationen zur Kampagne und zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Website www.gewaltpraevention.lu.ch.



Die Frauenzentralen der Schweiz lehnen die Familieninitiative klar ab

Die Frauenzentralen der Schweiz haben sich anlässlich der Zentralentagung in Genf vom 01./02. November 2013 für ein aktives Engagement gegen die Familieninitiative ausgesprochen.

Lesen Sie hier die Medienmitteilung



Frauen besser vor Gewalt schützen

Bern, 03.07.2013 - Der Bundesrat will Frauen und Mädchen vor geschlechtsspezifischer Gewalt besser schützen. Er hat deshalb am Mittwoch die Konvention des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt gutgeheissen. Die Konvention schliesst Lücken der Mitgliedstaaten im Strafrecht, bei der Strafverfolgung, bei der Prävention und beim Opferschutz. Die Schweiz wird die sogenannte Istanbul-Konvention in Kürze unterzeichnen.

Weitere Informationen



Änderungen im Vorstand

Neue Präsidentin - Edith Mertens Senn
An unserer Mitgliederversammlung vom 20. Juni 2013 ist Frau Dr. iur. Edith Mertens Senn, Luzern, zur neuen Präsidentin gewählt worden. Sie löst Frau Monika Holtz-Wick ab, welche das Amt fünf Jahre innehatte. Edith Mertens Senn ist Mutter von zwei (fast) erwachsenen Kindern und Stv. Staatsschreiberin/Leiterin Parlamentsdienste des Kantons Luzern.

Neue Vorstandsfrau - Marlene Odermatt
Ebenso wurde Frau Marlene Odermatt als neue Vorstandsfrau gewählt. Marlene Odermatt ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und wohnt in Adligenswil. Marlene Odermatt ist PR-Fachfrau, SP-Kantonsrätin und präsidiert neu ab Mitte Jahr die Reformierte Kirche Luzern.

Lesen Sie hier die Medienmitteilung.



Vorsorgeausgleich bei Scheidung wird verbessert

Der Bundesrat will Mängel des Vorsorgeausgleichs bei der Scheidung beseitigen. Er hat am 29. Mai 2013 die Botschaft zu einer entsprechenden Änderung des Zivilgesetzbuches (ZGB) verabschiedet. Demnach werden künftig die Vorsorgeansprüche auch dann geteilt, wenn im Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens ein Ehegatte wegen Alter oder Invalidität bereits eine Rente bezieht.



Stärkung des Rechts des Kindes auf Unterhalt mehrheitlich begrüsst

Das Recht des Kindes auf Unterhalt soll gestärkt werden. Gleichzeitig soll die Benachteiligung von Kindern, deren Eltern nicht verheiratet sind, beseitigt werden. Der entsprechende Gesetzesentwurf ist in der Vernehmlassung von einer grossen Mehrheit begrüsst worden. Der Bundesrat hat im Mai 2013 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Kenntnis genommen und das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, bis Ende 2013 eine Botschaft auszuarbeiten.



Radiobericht über die Frauenzentrale Luzern

Die angehende Medienwissenschaftlerin Martina Koch vom Magazin Östrosteron des Regionalradios Stadtfilter, Winterthur, hat eine Sendung zum Thema Frauenrechte und Gleichberechtigung produziert. In ihrem Beitrag vom 14. Mai 2013 kommt auch die Frauenzentrale Luzern zu Wort.

Beitrag hören



Schärfere Massnahmen gegen Zwangsheirat gelten ab Sommer 2013

Bern, 27.03.2013 - Der Bundesrat hat am Mittwoch das Bundesgesetz über Massnahmen gegen Zwangsheiraten auf den 1. Juli 2013 in Kraft gesetzt. Die Vorlage beinhaltet Änderungen in verschiedenen Gesetzen und wird flankiert durch Anpassungen in bestehenden Verordnungen. Demnach ist eine Ehe, die unter Zwang geschlossen wurde, in Zukunft von Amtes wegen für ungültig zu erklären. Das Gleiche gilt für die eingetragene Partnerschaft. Zudem greifen schärfere Strafbestimmungen.

Weitere Informationen



Neues Namensrecht

Per 1. Januar 2013 ist das neue Namensrecht in Kraft treten. Hier finden Sie Anwendungsbeispiele und mögliche Varianten.




Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“

Die Initiative ist im August 2011 mit fast 110'000 gültigen Unterschriften zustande gekommen. Im Mai 2012 empfahl der Bundesrat das Volksbegehren zur Ablehnung. Die Initiative will, dass Abtreibungen nicht mehr von der obligatorischen Krankenversicherung bezahlt werden. Die Initianten erhoffen sich davon, dass es in der Schweiz zu weniger Abtreibungen kommt. Zudem sind die Initianten der Ansicht, dass niemand gezwungen werde dürfe, Abtreibungen anderer zu finanzieren.
Am 2. November 2012 hat nun eine deutliche Mehrheit der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit die Ablehnung der Volksinitiative empfohlen.
Auch die Kommission für Gesellschaftsfragen der Frauenzentrale Luzern lehnt die Initiative entschieden ab. Sie ist ein Angriff auf die vom Schweizer Volk vor 10 Jahren mit einem Ja-Stimmenanteil von 72 % angenommene Fristenregelung, beinhaltend u.a. die Leistungspflicht der obligatorischen Krankenversicherung. Die Initiative erschwert den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch insbesondere für finanziell oder sozial benachteiligte Frauen und gefährdet ihre Gesundheit.



Mitgliederversammlung 2013

Am Donnerstag, 20. Juni 2013, 19.00 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.
Ort: Hotel Alpha, Zähringerstrasse 24, Luzern.

Zuerst findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Ab 20.00 Uhr laden wir Sie ein zu einem Gespräch mit Frau Lisa Marti, Autorin "Mutanfall – Mein Leben ohne Ernst".
Lesung & Moderation: Frau Mirjam Breu, Regionaljournal Zentralschweiz.

Anschliessend offerieren wir Ihnen feinste, selbstgemachte Häppchen und ein Glas Wein.



Revision des Kindesunterhaltsrechts

„Das Recht des Kindes auf Unterhalt soll gestärkt werden, und zwar unabhängig vom Zivilstand seiner Eltern. Nach dem Sorgerecht will der Bundesrat nun auch das Unterhaltsrecht modernisieren. Die Vorlage ist Teil der laufenden Neuregelung der elterlichen Verantwortung. Wie schon mit der Botschaft zur elterlichen Sorge will der Bundesrat nun auch beim Unterhaltsrecht das Wohl des Kindes konsequent ins Zentrum stellen.“ Quelle: Medienmitteilung des EJPD.

Wir haben an der Vernehmlassung teilgenommen – lesen Sie hier unsere Stellungnahme.



Erste Schweizer Mutternacht

Wie jeden Tag sterben auch am Muttertag 2013 weltweit 1000 Frauen an Komplikationen während Schwangerschaft oder Geburt. «Das darf nicht sein», sagt die Bethlehem Mission Immensee – und organisiert am Samstag, 11. Mai, die erste Schweizer Mutternacht in Luzern.

Detailprogramm



Die Frauenzentrale Luzern sagt Ja zum Bundesbeschluss über die Familienpolitik am 3. März 2013

Mit diesem Verfassungsartikel erhalten Bund und Kantone die gemeinsame Aufgabe die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit und Familie und Ausbildung zu fördern. Insbesondere sollen bedarfsgerechte Tagesstrukturen für die Kinderbetreuung geschaffen werden. Die Frauenzentrale Luzern setzt sich seit Jahrzehnten mit ihrem Angebot „Tageselternvermittlung“ für dieses Anliegen ein und freut sich, dass die Familie nun auf Verfassungsstufe die längst fällige Anerkennung und zeitgemässe Förderung erfährt.

Der neue Verfassungsartikel über Familienpolitik stärkt die Entscheidungsfreiheit der Eltern, das für sie geeignete Modell für die Aufteilung der Erwerbs- und Familienarbeit auswählen zu können. Teilzeit-Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung soll nicht ausschliesslich von Frauen und Mütter getragen werden, sondern es soll eine wirkliche Aufteilung dieser Aufgaben stattfinden = Verbesserung der Existenzsicherung.

Davon profitieren auch die Wirtschaft (Arbeitskräfte müssen nicht aus dem Ausland rekrutiert werden) und der Staat (durch höhere Steuerbeträge und Beiträge an die Sozialwerke).

Setzen wir ein Zeichen für die Familie, für Kinder. Sagen auch Sie Ja am 3. März.



Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Bereits zum fünften Mal haben wir uns – zusammen mit vielen anderen zentralschweizer Fachstellen und Organisationen – an der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" vom 25. November - 10. Dezember 2012 beteiligt. Mehr Informationen zur Kampagne, zu den einzelnen Veranstaltungen sowie einige Bilder finden Sie auf der Website www.gewaltpraevention.lu.ch.



Themenabend 2012: Gemeinsames Sorgerecht – ein Wundermittel?

Datum: Mittwoch, 17. Oktober 2012, 18.15 – 21.15 Uhr, Universität Luzern Kosten: freiwilliger Unkostenbeitrag

Diesen Herbst wird im Rahmen der laufenden Revision des Zivilgesetzbuches im Nationalrat die elterliche Sorge behandelt. Das gemeinsame Sorgerecht soll zum Regelfall werden.
Gemeinsame elterliche Sorge bedeutet, dass die Eltern alles, was das Kind betrifft, grundsätzlich gemeinsam regeln. Davon ausgenommen sind Fragen der Ernährung, der Bekleidung und der Freizeitgestaltung.

Was so einfach tönt, kann im Alltag zu vielen Konflikten führen. Vor allem, wenn die Beziehung bereits durch eine Trennung/Scheidung belastet ist.

In unseren Beratungsstellen werden wir unter anderem mit folgenden Fragen konfrontiert:
  • Was, wenn der Vater die Kinder nicht wie vereinbart zu sich nimmt?
  • Was, wenn er medizinische Massnahmen, wie z.B. Diäten nicht einhält?
  • Was, wenn er die Unterschrift für eine ID oder Passerneuerung verweigert?
  • Was, wenn er findet, der Ballettunterricht ist nicht wichtig?
An unserer Veranstaltung möchten wir zwei Schwerpunkte beleuchten: Die geltende und zukünftige rechtliche Regelung zum gemeinsamen Sorgerecht und die Möglichkeiten und Grenzen einer Vormundschaftsbehörde im Konfliktfall. Dabei lassen wir auch betroffene Mütter und Väter (Pro und Contra) zu Wort kommen.

Primär wollen wir Eltern ansprechen, die Veranstaltung soll aber auch Fachpersonen zugänglich sein. Unser Anspruch ist es unsere Ratsuchenden und weitere Interessierte mit wertvollen und nützlichen Informationen zu bedienen.

Detailprogramm mit Anmeldetalon

Neu veranstalten wir jedes Jahr einen Themen-Abend zu einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema.


Neu ab 01.08.2012: Fachstelle für Mündigenunterhalt

DIE FRAUENZENTRALE LUZERN ERWEITERT IHR BERATUNGSANGEBOT

Die Herabsetzung des Mündigkeitsalters, die heutigen Familienstrukturen, sowie die Bildungssituation in der Schweiz führen dazu, dass junge Erwachsene lange Zeit über die Mündigkeit hinaus auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind.

In der Schweiz wird beinahe jede 2. Ehe geschieden und viele Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Die Scheidungsurteile legen die Höhe der Unterhaltspflicht an die Kinder in der Regel nur bis zu deren Mündigkeit fest.

Benötigt der junge Erwachsene über die Mündigkeit hinaus Unterhaltsleistungen – und der unterhaltspflichtige Elternteil weigert sich einen ausreichenden Betrag zu bezahlen – müssen die jungen Erwachsenen ihre Rechte selber wahrnehmen.

Tun sie es nicht, geraten die jungen Erwachsenen und/oder der beherbergende Elternteil (in den überwiegenden Fällen ist das nach wie vor die Mutter) finanziell unter Druck und oft in einen Loyalitätskonflikt:
  • Die jungen Erwachsenen, weil sie befürchten mit dem Gang vor Gericht die Beziehung zum Vater aufs Spiel zu setzen
  • Die Mütter, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt als - contrecoeur - ihre Kinder unter Druck zu setzen, gerichtlich gegen den Vater vorzugehen
Die Beziehung zu den Eltern, welche häufig schon sehr fragil ist, wird für die jungen Erwachsenen damit zusätzlich noch belastet.

Auf der Frauenzentrale Luzern melden sich sowohl auf der Budget- wie auch auf der Rechtsberatung vermehrt junge Erwachsene und/oder ein Elternteil zum Problem des Mündigenunterhalts.

Ziele der neuen Fachstelle

Ziele der neuen Fachstelle sind:
  • Einvernehmliche Einigung und dadurch Vermeidung von Gerichtsverfahren
  • Fachspezifische Beratung der jungen Erwachsenen und ihrer Eltern
  • Entschärfung des Loyalitätskonfliktes
  • Erarbeitung eines Bedarfsbudgets
  • Erarbeitung einer Unterhaltsvereinbarung
Die Frauenzentrale Luzern (gegründet 1961) ist ein politisch und konfessionell neutraler Verein, der sich für Frauen, Familien- und Partnerschaftsanliegen einsetzt. Sie wird von Kanton und Behörden, Organisationen sowie interessierten Einzelpersonen als fachkompetente Gesprächspartnerin akzeptiert und geschätzt.

Die Frauenzentrale Luzern berät jährlich über 1000 Personen zu ihrer rechtlichen Situation und erstellt rund 150 individuelle Budgets für Privatpersonen. Die Gespräche sind anonym und diskret, und es sind keine Formalitäten erforderlich. Meistens ist schon innerhalb einer Woche ein Termin möglich – und somit Klarheit in Bezug auf die persönliche Lebenssituation und die weiteren Möglichkeiten.

Terminvereinbarungen für eine persönliche Beratung:
Telefon 041 211 00 30, Montag bis Freitag, 10.00 bis 12.00 Uhr.

Dank der finanziellen Unterstützung der Ernst Göhner Stiftung, Zug können wir ab 01. August 2012 diese neue Dienstleistung anbieten.

Zum Beratungsangebot der neuen Fachstelle für Mündigenunterhalt


Neues Angebot: Nanny-Betreuung

Wir erweitern unser Betreuungsangebot.
Sie möchten gerne ihre Kinder im elterlichen Haushalt durch eine Nanny betreuen lassen? Wir unterstützen Sie dabei.

Ab Juli 2012 vermitteln wir auch Nannys. Eine Betreuung im elterlichen Haushalt bietet folgende Vorteile:
  • Ihre Kinder werden in der gewohnten Umgebung betreut
  • Die Betreuungsperson ist geprüft, dafür ausgebildet und entsprechend entlöhnt
  • Sie als Eltern sind von der Administration entlastet
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Esthi Bieri-Bachmann unter der direkten Telefonnummer 041 211 00 31 oder informieren Sie sich im Beratungsangebot auf dieser Website.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.


BENEVOL-LUZERN: Freiwilligenarbeit braucht eine Lobby!

Freiwilligenarbeit ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Es sind Freiwillige, welche die Fasnacht organisieren und es sind Ehrenamtliche, welche den Vogelschutzverein und den Begleitdienst für Behinderte führen. Ohne Freiwillige gäbe es weder Kinderturnen, noch politische Kommissionen und der Samichlaus würde nur noch im Fernsehen erscheinen.

Die Bereitschaft und das Engagement für freiwillige Tätigkeiten müssen deshalb von Vereinen, Non-Profit-Organisationen, aber auch von Politik, Kirche und Staat aktiv gefördert und anerkannt werden. Dafür stehen auch wir ein!

BENEVOL-LUZERN ist die einzige Fachstelle im Kanton Luzern, die sich im Sinne einer unabhängigen Lobby-Organisation für alle Formen von Freiwilligenarbeit einsetzt.

BENEVOL-LUZERN unterstützt die Vermittlung von Freiwilligen, stellt den Sozialzeitausweis zur Verfügung, unterstützt Vereine mit Weiterbildungsangeboten und betreibt eine aktive Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen zu BENEVOL-LUZERN finden Sie unter www.benevol-luzern.ch


Unsere Jubiläumspublikation wurde vom BAK zu einem der schönsten Schweizer Bücher 2011 prämiert!

Seit 1943 existiert der Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher», seit 1999 wird er durch das Bundesamt für Kultur (BAK) im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) durchgeführt. Eine fünfköpfige Jury prämierte diesen Januar insgesamt 27 Bücher des Buchjahrgangs 2011.

Lesen Sie hier die Medienmitteilung vom BAK, welche Bücher auch noch prämiert wurden und notieren Sie sich die Ausstellungsdaten 2012.

Die Jubiläums-Publikation (ISBN 978-3-033-02935-4) kann für Fr. 39.00 hier bestellt werden.


Soroptimist International - Unionsprojekt 2010-2012 / 2012-2014
Frauen helfen Frauen: Mikrokredite auch für Frauen in der Schweiz

Die Mitglieder von Soroptimist International (SI) setzen sich als Frauen für die Rechte und berufliche Selbständigkeit von Frauen ein und so rief Ursula Jutzi-Isler, die Präsidentin der Schweizer Union von SI das Projekt "MIKROKREDIT SOROPTIMIST - MSS" ins Leben.

"So kommen zwei starke Partner zusammen", erklärt Ursula Jutzi-Isler. "Während MSS ihre langjährige Erfahrung mit Mikrokrediten einbringt, unterstützen wir dieses Projekt mit finanziellem und persönlichem Engagement, beruflichem Know-how und einem breiten Netzwerk."

Durch die Gründung des MIKROKREDIT SOROPTIMIST – MSS fördern SI Schweiz und MSS gemeinsam und solidarisch Frauen in der Schweiz, die berufliche Selbständigkeit anstreben, jedoch keine Aussicht auf übliche Bankkredite haben. Mikrokredite für potenzielle Kleinunternehmerinnen in der Schweiz sind gefragt.

Bewerberinnen und Interessierte erhalten weitere Informationen zum Projekt unter www.mikrokredit-solidaritaet.ch und www.soroptimist.ch


Ferien für Familien mit kleinem Budget

Soeben ist der Kovive Ferientipp 2012 mit den aktuellen Erholungsangeboten Frühling, Sommer und Herbst für Kinder, Jugendliche und Familien erschienen.

Information und Anmeldung unter www.kovive.ch


Ehekrise - Geldkrise?

Neuer Ratgeber "Finanzen - Neuorientierung bei Trennung und Scheidung" der Frauenzentrale Luzern in Zusammenarbeit mit elbe Ehe- Lebens- und Schwangerenberatung, Luzern sowie der Beratungsstellen Soziale Arbeit der Kath. Kirche, Luzern.

Wenn ein Zusammenleben durch Trennung oder Scheidung beendet wird, müssen sich Betroffene mit persönlichen Veränderungen auseinandersetzen. Dies trifft im Besonderen auch auf die Finanzen zu, wo eine Neuorientierung oft unausweichlich ist. Mit gleichen finanziellen Mitteln wie vor der Trennung müssen plötzlich zwei Haushalte finanziert werden. Wer zugunsten der Familien- und Hausarbeit auf ein Einkommen und eine berufliche Entwicklungsmöglichkeit verzichtet hat, muss nun auch noch finanzielle Einschränkungen in Kauf nehmen.

Eine neuer Ratgeber hilft Betroffenen aus den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden allfällige finanzielle Engpässe richtig anzugehen. Die Frauenzentrale Luzern hat zusammen mit der elbe Ehe-, Lebens- und Schwangerschaftsberatung und den Beratungsstellen Soziale Arbeit der Katholischen Kirche Luzern einen Ratgeber zum Thema "Finanzen - Neuorientierung bei Trennung und Scheidung" herausgegeben.

Der Ratgeber dient als Orientierungshilfe und zeigt auf, wie Unterhaltsberechtigte in der neuen Situation ihr Einkommen sichern können, welche Möglichkeiten sie haben, trotz knappen Verhältnissen, mit dem neuen Einkommen auszukommen und sie enthält wertvolle Hinweise über Einspar- und Entlastungsmöglichkeiten.

Der Ratgeber kann hier (pdf) heruntergeladen werden. Den Ratgeber in Papierform bestellen Sie bitte bei unserer Geschäftsstelle Telefon 041 211 00 30 Mo-Fr 10-12h


Bilder und Geschichten zum Fünfzigsten

Die Frauenzentrale Luzern beschenkt sich zu ihrem 50-jährigen Bestehen mit einem Buch, das von üblichen Festschriften abweicht. Angehende Grafikerinnen und Grafiker des Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrums Luzern haben dazu Fotos aus 50 Jahren Frauen- und Gesellschaftsgeschichte zusammengetragen und in spannenden Gegensätzen einander gegenübergestellt.

250 kurze Einträge, von der Frauenzentrale gesammelt – kleine Geschichten, Archivauszüge, Meinungsäusserungen – ergänzen die Publikation zu einem Panorama, das durch seine persönlichen und zeitgeschichtlichen Akzente berührt.

«Die Bilder und Texte reflektieren, wie sich das Rollenverständnis von Frau und Gesellschaft im Lauf der Zeit gewandelt haben», sagte Präsidentin Monika Holtz-Wick an der Jubiläums-Mitgliederversammlung am Donnerstag, 16. Juni, auf einer Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee.

Die Mitgliederversammlung wählte Lioba Heide (Basel), Theologin und Erwachsenenbildnerin, neu in den Vorstand und verabschiedete daraus die Rechtsanwältin Elisabeth Scherwey (Luzern). Scherwey war 19 Jahre Mitglied der juristischen Kommission und 11 Jahre im Vorstand; Heide wird diesen in der Kommunikation nach aussen verstärken.

Die Jubiläums-Publikation (ISBN 978-3-033-02935-4) kann für Fr. 39.00 hier bestellt werden.


mamagenda

mamagenda ist eine benutzerfreundliche digitale Agenda, jederzeit im Internet abrufbar. Das Arbeitsinstrument unterstützt Vorgesetzte bei der Begleitung der Mitarbeiterin durch die Phasen Schwangerschaft, Mutterschaftsurlaub bis hin zum erfolgreichen Wiedereinstieg ins Berufsleben.

mamagenda kommt allen zugute. Der Arbeitgeber findet sich dank mamagenda besser in den Gesetzesvorlagen zurecht und kann die wertvolle Berufserfahrung und das Fachwissen seiner Mitarbeiterin erhalten.

Der werdenden Mutter fällt es dank Planung und Dialog leichter, für sie wichtige Entscheide zu treffen. Dank dieser Unterstützung am Arbeitsplatz kann sie sich zusammen mit ihrem Partner unbesorgter der Familie widmen.

www.mamagenda.ch


Weitere Veranstaltungen von Zentralschweizer Frauenorganisationen finden Sie unter www.frauenluzern.ch.